Thursday, May 24, 2018
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Volvo Ocean Race 3.0?

Wie können Sponsoren von der Marke 'Volvo Ocean Race' stärker profitieren? Sportlich hat sich das Volvo Ocean Race mit den vergangenen zwei Ausgaben sehr positiv entwickelt und mit der One Design Klasse ein neues Kapitel für

Volvo Ocean Race

Wie können Sponsoren von der Marke ‚Volvo Ocean Race‘ stärker profitieren?

Sportlich hat sich das Volvo Ocean Race mit den vergangenen zwei Ausgaben sehr positiv entwickelt und mit der One Design Klasse ein neues Kapitel für diese außergewöhnliche Regatta Challenge etabliert. Dies ist auch eine nicht unerhebliche Wertsteigerung für die globale Marke des Volvo Ocean Race bzw. Volvo als Namensgeber selbst. Zumindest im Segelsport.

Ohne Zweifel hat der im Dezember 2015 ausgeschiedene CEO Knut Frostad daran einen sehr grossen Anteil. Aber wie sieht es mit der anderen Seite aus, dem Business Modell des Volvo Ocean Race? Wie gross ist der Nutzen für die Sponsoren? Wie schwierig der ‚Kampf‘ um Geldgeber und Teams? Es ist wahrscheinlich eine ähnliche große Business Challenge wie die Segelregatta um die Welt.

Die #BrandNomads haben eine einfache ‚What if‘ Session (Was wäre wenn?) realisiert und zehn Inputs daraus zusammengefasst:

#What if 01
Was wäre, wenn sich das Volvo Ocean Race als Business Hub etabliert und damit eine neue Plattform für Unternehmen schafft, egal ob es sich dabei um einen Sponsor oder einen Unternehmer mit Interesse am Segelsport handelt. Vom Einzelvortrag eines Seglers, über Coaching bis hin zu Seminaren, Workshops und Businesskongressen wären alle Formate denkbar.









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#What if 02

Was wäre, wenn es neben der Sailing Academy auch eine Volvo Ocean Race Business Academy gäbe, die Kongresse, Seminare oder auch ein Netzwerk an Beratern und Experten zu unterschiedlichen Themen zugänglich macht, die ähnlich wie das Rennen, global agiert und present ist.

#What if 03
Was wäre, wenn diese Academy auch Firmenevents unter dem Motto ‚Think & Sail‘ anbietet. Hier könnten sogar die am #VOR beteiligten Segelprofis als Coaches mit einbezogen werden. Und sicher können einige davon auch sehr interessante Beiträge in den Strategie Workshops zum Thema ‚Think‘ liefern.

#What if 04
Was wäre, wenn diese Academy attraktive Co-Working Spaces und Locations in Segelhäfen oder sogar auf dem Wasser anbietet bzw. zugänglich macht oder mit vermarktet.

#What if 05
Was wäre, wenn dazu eine einzigartige Online Plattform entsteht, die Unternehmen und Unternehmer verbindet und zusammenführt, getrieben von dem gemeinsamen Interesse am Segelsport. Mit dieser Plattform würde eine ganz neue Community für das Volvo Ocean Race entstehen.

#What if 06
Was wäre, wenn das Volvo Ocean Race nicht nur alle drei Jahre einen sportlichen und medialen Höhepunkt hätte, bei dem sich ja auch immer wieder Aufmerksamkeit und Bekanntheit neu erarbeitet werden muss, sondern täglich präsenter wird. Die Startvoraussetzungen und erforderlichen Verbindungen wären schon alleine durch den Namensgeber, die Volvo Group, vorhanden.

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Was wäre wenn Sponsoren dann nicht mehr nur Geldgeber sind, sondern vielmehr Co-Creatoren. Das Volvo Ocean Race würde eine Business-Crowd generieren, über die auch die Entwicklung von Teams in Zukunft mit einer ganz anderen Dynamik erfolgen könnte. Damit würde das Engagement eines Unternehmens weniger vom reinen Moment dessen Rennens oder seinen Stationen abhängen, sondern einen wesentlich nachhaltigeren Beitrag zum Unternehmenswert leisten.

#What if 08
Und was könnte entstehen, wenn auch die Sailing Academy aus dem Schattendasein tritt und sich mit globalen Trainingsangeboten und Sailing Camps für eine neue Faszination des Segelsports engagiert. In diesem Fall über den ‚Tellerrand‘ des VOR hinausgehend. Über Sportvereine und Segelclubs könnte sich die Sailing Academy auf diesem Weg ganz besonders für Begeisterung, Motivation, Training und Methoden im Nachwuchsbereich einsetzen. Daraus würde eine viel stärkere lokale Identifikation mit dem Rennen resultieren.

#What if 09
Was wäre wenn auch für der Bereich F&E nicht mehr nur als Silo und in einer Nische betrieben würde, sondern wesentlich offener als eine führende Wissensressource. Hier übernimmt das VOR für den Segelsport bereits eine wichtige Rolle. Mit der Expansion des Themas Forschung und Entwicklung in den Bereichen Medizin, Materialien, Technologie und Management können dabei interessante und ausbaufähige weitere Standbeine entstehen. Auch hier werden Sponsoren dann zu Co-Creatoren, die gemeinsam mit dem VOR als Plattform entwickeln.

#What if 10
Was wäre, wenn das Volvo Ocean Race seine drei/vier-jährliche Segelfaszination mit der gleichen Leidenschaft in neue Bereich weiterträgt. Was wäre, wenn es bereits 2017/2018 ein Volvo Ocean Race 3.0 geben würde. Ich wäre mit an Bord!

Vielleicht muss man sich dann auch nicht mehr nach jedem Volvo Ocean Race fragen, wann und ob es eine neue Ausgabe dieses faszinierenden Ereignisses  geben wird. Immerhin ist es noch eines der wenigen globalen und gleichzeitig historischen Sportevents. Wert genug, einmal intensiv über die Version 3.0 nachzudenken …

Für Fans des VOR hier noch zwei Links zu Kampagnen für die kommende Ausgabe des Volvo Ocean Races 2017/2018:

  • Die deutsche Kampagne für das VOR 2017/2018 u.a. mit Top-Segler Robert Stanjek im German Ocean Racing Team
  • Ein ‚rookie‘ des VOR 2014/2015, Charlie Enright (Skipper Teams Alvimedica 2014/2015) bleibt dran und will mit seinem Partner Mark Towill auch ein Team beim kommenden VOR 2017/2018 an die Startlinie bringen US-Team ’55 south‘

Holger Ambroselli has worked in brand and strategy development as entrepreneur and consultant for many years. His international experience and knowledge in intercultural brand management have made him a sought-after strategy thinker, keynote speaker and brand coach. He is also one of the drivers behind ‚Sam’s Strategy Kitchen‘, which supports a company’s transformation by creating customer and business value through experience design innovation.

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